Muxmäuschenstill

Eine schwarze Komödie über die Gesellschaft

Schauspiel von Nico Rabenald, nach dem Drehbuch von Jan Henrik Stahlberg

Inszenierung Schnürschuh Theater, Regie: Reinhard Lippelt

Es spielen: Herr Mux: Frank Stuckenbrok, Gerd: Mathias Hilbig, Dennis/Björn: Pascal Makowka, Kira: Jana Köckeritz, Frau Sabetzki: Michaela Uhlemann, Strassmann: Reinhard Lippelt

Herr Mux hat eine Mission: Der selbst ernannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen auf recht unkonventionelle Art und Weise wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen – und bläst zum Kampf gegen Fehltritte aller Art. Mit makellos gebügeltem Hemd verfolgt der Saubermann Schwarzfahrer und Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer.

Mux gründet kurzerhand die Gesellschaft für Gemeinsinnpflege und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Als Moralunternehmer schafft er Arbeitsplätze und sorgt gleichzeitig in dem restlos verkommenen Deutschland für die Wiederherstellung von Recht, Ordnung und Eigenverantwortung.

Zusammen mit dem Langzeitarbeitslosen Gerd und einer Videokamera rücken sie den Gesetzesbrechern auf den Leib. Sie ziehen in den Krieg gegen den öffentlichen Schwachsinn, gegen Egoismus und Gleichgültigkeit.
Alles läuft gut. Die "Firma" expandiert. Arbeitsplätze werden geschaffen. Neue Mitarbeiter stoßen hinzu: Dennis, der Informant, Björn sowie Mux´ Nachbarin aus der Studentenzeit und jetzt Putze. Die Maßnahmen werden immer drastischer, und die Gesellschaft für Gemeinsinnpflege erfasst die deutschen Medien wie ein Sturm. Mux, der Weltverbesserer, sieht sich am Ziel.

Alles läuft gut, bis Mux die Anhalterin Kira trifft. In ihr glaubt er sein Idealbild einer Frau gefunden zu haben, seine Muse, sein "Gretchen", rein, unschuldig und treu. Gemeinsam mit ihr plant er sein zukünftiges Leben. Aber Kira hat ganz andere Pläne.

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Foto: A. Hinrichs
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Foto: A. Hinrichs
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