Wie Freundschaft stark macht
Ein Stück über Erpressung und was man dagegen tun kann
Inszenierung Schnürschuh Theater, Regie: Kurt Wobbe
Es spielen: Reinhard
Lippelt, Moritz Viebeg, Jana Köckeritz, Pascal Makowka, Mathias Hilbig, Tinka
Klindtwort
Die siebenjährige Bella
musste mit ihrer Mutter umziehen. Keiner hat sie gefragt. Sie fühlt sich sehr
fremd in der neuen Wohnung und erst recht in der neuen Umgebung, in der sie
niemanden kennt.
Auf ihrem ersten Rundgang trifft sie den gleichaltrigen Victor, der von allen
Boss genannt wird, weil er wohlhabende Eltern hat. Seine Eltern haben wenig
Zeit, dafür um so mehr Angst davor, dass ihrem Sohn irgendetwas geschehen
könnte. Deshalb wird Boss Tag für Tag vom Chauffeur seines Vaters zur Schule
gebracht und wieder abgeholt. Boss findet sein Leben gar nicht toll, obendrein
soll er nach den Ferien auch noch ins Internat.
Und dann gibt es noch Bulli, der immer Geld braucht und alles mögliche
unternimmt, um es von Boss zu bekommen. Die drei Kinder sind sich herzlich
unsympathisch. Aber dann entdeckt Bella, dass Victor und Bulli von Harke, einem
größeren Jungen erpresst werden. Wenn die beiden nur ein Sterbenswörtchen davon
einem Erwachsenen sagen, dann sollen sie ihr blaues Wunder erleben. Kein Wunder,
dass alle Angst vor Harke haben und alles versuchen, um seine
Schutzgeldforderungen zu erfüllen. Als Bella's Mutter merkt, dass da irgendwas
nicht stimmt, überschlagen sich die Ereignisse.