Theaterstück von Frances Goodrich und Albert Hackett
Inszenierung des Schnürschuh Theaters
Regie: Kurt Wobbe
„Das Tagebuch der Anne Frank“ ist ein historisches Dokument der Judenverfolgung, gleichzeitig
aber auch die Geschichte einer Jugendlichen, die nach über 60 Jahren nicht an
Aktualität verloren hat. Die Probleme mit Eltern und Mitmenschen werden
heutzutage ähnlich erlebt. In dem vor den Nazis geretteten Tagebuch erzählt
Anne ihre Geschichte. Verfolgt und unter dem ständigen Druck entdeckt zu
werden, lebt Anne mit ihrer Familie und vier weiteren Personen zusammengedrängt
auf wenigen Quadratmetern. Es gelingt ihr, dieses Miteinander in
eindrucksvollen Schilderungen einzufangen. Sie durchlebt die Höhen und Tiefen
einer Jugendlichen in einer extremen Situation, sie reflektiert ihr eigenes
Verhalten und das der Anderen, dabei hat sie hohe Ansprüche. Auch das erste
Verliebtsein erlebt Anne in den zwei Jahren des Untergetauchtseins.