ist eine intelligente und intensive Auseinandersetzung mit
dem Thema Pubertät und Identität, ein Stück über Drogensucht, Sehnsucht und das
schwierige Experiment Familie.
Alex:
Wann hast du zum letzten Mal einen Tag ohne Kiffen ausgehalten? Jan:
Weiß ich nicht mehr...
Drogen sollten legal sein und Kiffen ist nicht gefährlicher
als Alkohol – das findet jedenfalls Jan, der auf einer Party von der Polizei
mit einer größeren Menge Cannabis erwischt wird.
Sein Vater Carl dagegen nennt Jan „einen Verbrecher“ und hat
Angst, sein Sohn könne auf die schiefe Bahn geraten. Vater und Sohn leben
anscheinend auf zwei verschiedenen Planeten. Das Stück erzählt von der
vorsichtigen Annäherung zwischen den beiden – vermittelt durch die Drogenberaterin
Alex.
»Big Deal? ist weder ein Themen- noch ein Problemstück.
Niemand soll hier verändert oder belehrt werden. Vielmehr geht es darum,
politische und persönliche Wertvorstellungen auszuloten und dabei zu
veranschaulichen, was in der Beziehung zwischen einem Vater und seinem Sohn in
Wahrheit passiert und was andererseits verleugnet wird. Das Drogenproblem dient
lediglich als Folie vor der sich das Ganze abspielt.« (David S. Craig)