Aussetzer

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Inszenierung Schnürschuh Theater

Regie: Reinhard Lippelt

Es spielen: Jana Köckeritz und Moritz Viebeg


Lutz Hübner schreibt Theaterstücke, die schnörkellos und ohne Schnickschnack Geschichten erzählen, die uns alle angehen. Er versteht es, sie dramatisch spannend aufzubauen, und beim „Aussetzer“ gelingt es ihm, obwohl der Stoff von Lehrern und Schülern handelt, den belehrenden Zeigefinger nicht zu heben, sondern zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen.

 

Zwei Personen, die Lehrerin Julika Stöhr und der Hauptschüler Christopher Neumann, genügen Hübner in seinem Stück, um eine generationsübergreifende Problematik darzustellen, denn das Gewaltpotenzial auf deutschen Schulhöfen schlummert ja wahrlich nicht im Verborgenen.

 

Der notorische Schulschwänzer Chris braucht zum Bestehen seines Abschlusses in einem der Fächer seiner Lehrerin Stöhr eine Drei statt einer Fünf und will sie zu einer Manipulation überreden. Sie weigert sich jedoch und wird von ihm geschlagen. Statt disziplinarischer Maßnahmen entschließt sie sich zu Sonderschichten für den Schüler, damit dieser auf ehrlichem Wege und mit Fleiß zu einer befriedigenden Note kommt.

 

Geschickt kombiniert Hübner Monologe und Zwiegespräche, sodass zwei Psychogramme entstehen, die das Publikum zu fesseln vermögen.

 

Ein Stück für Jugendliche und Erwachsene.

 

Flyer Aussetzer Aussetzer.pdf

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