Der Junge der unsichtbar wurde

 

 

 

 

 

 

 

 







Ein absurdes, komisches und zutiefst tragisches Stück zum Thema "Gewalt in der Schule" von Michael Ramløse

erschienen im Harlekin Theaterverlag

Inszenierung Schnürschuh Theater, Regie: Mathias Hilbig

Es spielen: Pascal Makowka, Sissi Zängerle, Claus Franke

ab 7 Klasse, Spieldauer: vorauss. 90 Minuten inkl. Gespräch

Es ist ein ganz normaler Tag, als Nico aus der Schule nach Hause kommt und seine Eltern ihn plötzlich übersehen. Ganz so, als sei er mit einem Mal unsichtbar geworden. Für sie ist er einfach nicht mehr da. Also schleift die Mutter Nico zur Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Auch in der Schule scheint ihn plötzlich niemand mehr wahrzunehmen.

 

Die Eltern machen sich große Sorgen, und Nico bekommt starke Bauchschmerzen. Das veranlasst die Eltern wiederum, mit ihm einen Arzt aufzusuchen. Vielleicht hat er ja nur etwas Falsches gegessen? Aus Sicht der Eltern steht fest: Mit Nico stimmt irgend etwas nicht, er ist nicht normal. Dabei sorgen sie gut für ihn, es fehlt ihm doch an nichts. Die Situation wird für Nico immer unerklärlicher. Als das Schulfest vor der Tür steht, reift in ihm ein verzweifelter Plan. Es muss etwas getan werden, damit ihn keiner mehr übersieht.

 

Der Autor Michael Ramlose erzählt eine Geschichte aus der Sicht des Jugendlichen Nico. Die Sicht auf die Erwachsenen in diesem Stück ist konsequent parteiisch. Man sieht nur, wie Nico sie sieht: grotesk und überzeichnet.

 

Das Theaterstück  ist die fiktive Geschichte eines jugendlichen Amokläufers und zeigt die Beziehungslosigkeit zwischen Täter, Familie, Freunden und Schule. Das Stück, das sich an ein jugendliches Publikum ab 12 Jahren richtet, will aufzeigen, dass es einer Kette von Ereignissen bedarf, bis es zu so einer schockierenden Tat kommt.

 

Die Inszenierung wirft Fragen auf und veranlasst vielleicht den einen oder anderen Zuschauer in Zukunft aufmerksamer und sensibler zu sein.

zum Video auf youtube

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Foto: Fabian Sauer
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Foto: Fabian Sauer
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Foto: Fabian Sauer

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