von
Morton Rhue, in der Bearbeitung von Reinhold Tritt
Ein
Experiment, das an Aktualität nichts eingebüßt hat.
Inszenierung
des Schnürschuh Theaters, Regie: Kurt Wobbe
Es
spielen: Mathias Hilbig, Jana Köckeritz, Pascal Makowka, Frank Stuckenbrok,
Michaela Uhlemann, Moritz Viebeg.
Spieldauer: 90 Minuten zzgl. Pause
Geschichtslehrer
Ben Ross zeigt seiner Klasse einen Film über die Vernichtungslager der
Nationalsozialisten. Die Schüler stellen die Frage, wieso Deutsche, die keine
Anhänger der Nationalsozialisten waren, nichts gegen die Verbrechen
unternahmen. Ben Ross weiß darauf keine Antwort. Er beschließt, die Klasse
durch ein Experiment die Disziplinierung in einer Gemeinschaft erleben zu
lassen. Verblüfft stellt er fest, dass sich die Schüler nicht gegen die
Vorschriften wehren, sondern nach kurzer Zeit
begeistert mitmachen. Die Welle gewinnt immer mehr Anhänger. Als sich
einige Schüler dem Gruppenzwang widersetzen, wird klar, dass das Experiment
sich verselbständigt hat.
Der
1982 erschienene Jugendroman Die Welle von Morton Rhue beruht auf einer wahren
Begebenheit.